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Heizöl/Diesel

Schwefelarmes Heizöl ist der Standardbrennstoff für Ölheizungen

Schwefelarmes Heizöl ist mittlerweile der Standardbrennstoff für Ölheizungen. In den ersten zehn Monaten 2011 lag der bundesweite Absatzanteil dieser umweltschonenden Sorte bei 84 Prozent.

Quelle: www.iwo.de Institut für Wärme und Oeltechnik e.V.    

IWO-Pressedienst Nr. 180, Februar 2012

Absatzanteil der umweltschonenden Sorte liegt bei 84 Prozent
Schwefelarmes Heizöl ist der Standardbrennstoff für Ölheizungen

Schwefelarmes Heizöl hat sich in den rund elf Millionen ölbeheizten Haushalten in Deutschland als Standardbrennstoff etabliert. Der Anteil dieser umweltschonenden Heizölsorte am gesamten Heizölabsatz lag in den ersten zehn Monaten 2011 bei durchschnittlich 84 Prozent. Das geht aus den amtlichen Mineralöldaten des Bundesamtes für Wirtschaft und   Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervor.

Schwefelarmes Heizöl zeichnet sich durch seine nahezu rückstandsfreie Verbrennung aus. Damit gewährleistet es eine konstant hohe Energieausnutzung und verringert den Wartungsaufwand für Kessel und Brenner. Weil aufgrund dieser sauberen Verbrennung kaum noch Ablagerungen oder Ruß anfallen, wurden auch die Prüffristen der Abgaswege durch den Schornsteinfeger verlängert: Öl-Brennwertheizungen, die mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden, müssen nur noch alle zwei Jahre geprüft werden. Als Nachweis für den Betrieb mit schwefelarmem Heizöl gilt der Lieferschein oder die Rechnung des Mineralölhändlers.

Auch bei der Verwendung von Bioheizöl gelten die zweijährigen Prüfintervalle. Bioheizöl ist schwefelarmes Heizöl, dem mindestens drei Prozent flüssiger Brennstoff aus nachwachsenden Rohstoffen beigemischt sind. Norm gerechtes Bioheizöl (DIN SPEC 51603-6) mit bis zu fünf Prozent Bioanteil kann nach Angaben der Heizgeräteindustrie grundsätzlich in allen
bestehenden und in neuen Ölheizungen eingesetzt werden.

Weitere  Informationen zu schwefelarmem Heizöl, Bioheizöl und den
Schornsteinfeger-Prüffristen auf www.oelheizung.info.

IWO, 2012

Alte Hasen wissen es seit langem: Der eigene Vorrat ist durch nichts zu ersetzen!

Endlich Frühling! Wir alle genießen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und die Heizung muss nicht mehr auf Hochtouren laufen. Doch der lange und harte Winter hat viel Energie gekostet! Deshalb unser Rat: Prüfen Sie in nächster Zeit Ihren Heizölvorrat, damit Sie über Osten nicht plötzlich „kalt stehen“ ... Übrigens: Der eigene Vorrat hält in Zukunft noch länger mit unserem innovativen Raiffeisen Super Heizöl.

 


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Bei Bedarf freuen wir uns auf Ihren Anruf. Dann können wir Ihnen die vielen Vorteile unseres „Raiffeisen Super Heizöls“ auch noch näher erläutern.

Sollte Ihr Wärmespeicher noch ausreichend gefüllt sein, wünschen wir Ihnen hiermit ein frohes Osterfest und sagen bis bald.


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Ölheizung überzeugt mit sehr guten Emissionswerten

HAMBURG. – Beim Betrieb mit schwefelarmem Heizöl liegt die Feinstaubbelastung von Ölheizungen auf vergleichbar niedrigem Niveau wie die von Erdgasheizungen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung e.V. (IWO) an der Universität Stuttgart durchgeführt wurde. Unter der Leitung von Dr. Michael Struschka wurden am Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik (IFK) in einer über vier Jahre laufenden Versuchsreihe die Feinstaubemissionen sowie gasförmige Emissionen von Heizkesseln im kleinen Leistungsbereich bis 20 kW mit den Brennstoffen Heizöl EL, Heizöl EL schwefelarm und Bioheizöl sowie Erdgas H und Holzpellets ermittelt.

Die Testreihe beschränkte sich nicht, wie sonst meist üblich, auf den stationären Dauerbetrieb mit voller Auslastung der Heizkessel ohne Start-Stopp-Vorgänge. Dieser Betriebszustand ist für die tatsächlichen Einsatzbedingungen eines Heizkessels zur Gebäudebeheizung wenig repräsentativ. Denn in der Realität schwankt der vom Heizkessel abzudeckende Wärmebedarf bedingt durch Tages- und Jahreszeiten stark und hängt sowohl von der Außentemperatur als auch vom Nutzerverhalten ab. Zudem wird die volle Auslastung des Heizkessels im realen Betrieb höchstens an wenigen, besonders kalten Wintertagen erreicht. Deshalb wurde in dieser Versuchsreihe auch der Betrieb mit drei unterschiedlichen Wärmebedarfsprofilen und daraus resultierender taktender Betriebsweise simuliert.

Zentrales Ergebnis: Sowohl im stationären Dauerbetrieb als auch unter Berücksichtigung der Start- und Stopp-Vorgänge im realitätsnahen Betrieb liegen die Schadstoffemissionen bei modernen Öl- und Gasheizungen auf einem sehr niedrigen Niveau.
Der gemessene Ausstoß von Feinstaub lag hingegen beim Pelletkessel durchweg erheblich höher als beim Öl- oder Gaskessel und nimmt im realitätsnahen Betrieb gegenüber dem eher unrealistischen Dauerbetrieb sogar noch einmal deutlich zu.

Getestet wurden die Brennstoffe Heizöl EL Standard, Heizöl EL schwefelarm Heizöl EL schwefelarm mit fünfprozentiger Biodiesel-Beimischung, Erdgas H sowie handelsübliche Holzpellets. Die verwendete Heiztechnik war für Öl und Gas ein Niedertemperaturkessel mit 18 kW Nennwärmeleistung. Dieser wurde für den Heizölbetrieb mit einem Blaubrenner ausgerüstet, beim Erdgasbetrieb kam ein einstufiger Gas-Gebläsebrenner zum Einsatz. Für die Pellets nutzten die Forscher einen Dreizug-Kessel mit Unterschubbrenner und einer Nennwärmeleistung von 20 kW. Die Zündung der Pellets erfolgte automatisch beim Kesselstart mit einer elektrischen Heizpatrone.

Neben dem Betrieb mit konstanter Leistung ohne Start-Stopp-Vorgänge wurden die Emissionen auch beim Betrieb mit Wärmebedarfsprofilen bestimmt. Es wurden drei Wärmebedarfsprofile zugrunde gelegt, die kalte, mittlere und milde Wintertage repräsentieren. Der angenommene tägliche Heizbetrieb lag bei 16 Stunden ohne Warmwassererzeugung. In der Praxis entspricht dies einem Heizbetrieb mit Nachtabsenkung.

Eine Kurzfassung der Studie "Feinstaubemissionen von Öl-, Gas- und Pelletkesseln" unter www.oelheizung.info.

(Quelle: www.brennstoffspiegel.de)

Quelle: IWO, 2010

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Längere Überprüfungsintervalle bei Betrieb mit schwefelarmem Heizöl

HAMBURG. - Wer eine moderne Öl-Brennwertheizung mit schwefelarmem Heizöl betreibt, bekommt zukünftig seltener Besuch vom Schornsteinfeger: Die Überprüfung und Reinigung der Abgaswege erfolgt dann nur noch alle zwei Jahre. So regelt es die seit 1. Januar 2010 geltende Kehr- und Überprüfungsordnung (Bundes-KÜO), die erstmals bundeseinheitlich die Aufgabengebiete des Schornsteinfegerhandwerks zum Brandschutz und zur Betriebssicherheit von Heizungsanlagen zusammenfasst. Die bisher unterschiedlichen Landesverordnungen haben damit ihre Gültigkeit verloren.

Mit dem verlängerten Prüfzyklus berücksichtigt der Gesetzgeber die saubere und umweltschonende Verbrennung von Heizöl EL schwefelarm. Der auf zwei Jahre verlängerte Turnus für das Kehren des Schornsteins gilt deshalb auch für Öl-Standard- und Öl-Niedertemperaturheizkessel, sofern sie raumluftunabhängig arbeiten und mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden. Raumluftunabhängig arbeitet ein Heizkessel, wenn die Verbrennungsluft über eine separate Leitung direkt aus dem Freien zugeführt wird.
Unverändert gilt eine einjährige Kehr- und Prüfpflicht für alle raumluftabhängig arbeitenden Ölheizanlagen, auch wenn sie mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden. Öl-Brennwertgeräte sowie raumluftunabhängig arbeitende Ölheizkessel, die mit Standardheizöl betrieben werden, müssen ebenfalls einmal jährlich vom Schornsteinfeger geprüft werden.
Für die regelmäßigen Messungen der Emissionen und Abgasverluste durch den Schornsteinfeger gelten mit dem zum 1. März erwarteten Inkrafttreten der novellierten 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) ebenfalls verlängerte Zyklen. Die Überprüfungsfristen orientieren sich allein am Alter der Heizanlage. Alle Ölheizkessel, ob Standard-, Niedertemperatur- oder Brennwertgeräte, werden in den ersten zwölf Betriebsjahren zukünftig im Drei-Jahres-Rhythmus überprüft. Für alle Geräte, die länger als zwölf Jahre in Betrieb sind, verkürzt sich der Überprüfungszeitraum auf zwei Jahre. Bislang wurden Emissionen und Abgasverluste nach der 1. BImSchV unabhängig vom Alter einmal pro Jahr kontrolliert.
Der Gesetzgeber trägt mit diesen verlängerten Intervallen dem technologischen Fortschritt in der Heiztechnik Rechnung. „Die Technologieentwicklung hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Anlagen im Emissionsverhalten stabiler geworden sind“, heißt es dazu im Anhang zum Gesetzesentwurf der novellierten 1. BImSchV.

Quelle: IWO, 2010 (www.brennstoffspiegel.de)

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Alternativer Brennstoff für die Heizung

HAMBURG. - Öl-Brennwerttechnik biete auf lange Sicht verlässliche Perspektiven. Weil sie hoch effizient ist und sich ideal mit erneuerbaren Energieträgern wie Solarwärme und Holz ergänzen lässt. Und weil der Brennstoff Heizöl zunehmend Anteile aus nachwachsenden Rohstoffen enthalten kann. Solche Bioheizöle mit einem Bioanteil zwischen fünf und 20 Prozent werden bereits in einigen Regionen Deutschlands angeboten.
Neben effizienter Heiztechnik wird künftig auch Bioheizöl dazu beitragen, den fossilen Energieverbrauch für die Gebäudebeheizung zu senken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Auch im Hinblick auf die klimapolitischen Ziele und der darauf ausgerichteten politischen Vorgaben werden flüssige Biobrennstoffe an Bedeutung gewinnen.
Etwa in Baden-Württemberg: dort müssen ab Januar 2010 auch in bestehenden Gebäuden nach einer Heizungsmodernisierung erneuerbare Energieträger mit zehn Prozent zum Gesamtwärmebedarf beitragen. Diese Vorgabe kann der Hausbesitzer beispielsweise durch eine Anlage zur Nutzung von Solarwärme oder mit Bioheizöl erfüllen. Entscheidet er sich für Sonnenenergie, muss sein Ein- oder Zweifamilienhaus 0,04 Quadratmeter Solarkollektorfläche je Quadratmeter Nutzfläche aufweisen. Bei einem Haus mit 150 Quadratmetern reichen also sechs Quadratmeter Kollektorfläche aus. Genauso gut kann das Gesetz aber auch durch die Verwendung von Bioheizöl mit zehn Prozent Bioanteil aus nachwachsenden Rohstoffen erfüllt werden. Der baden-württembergische Mineralölhandel arbeitet derzeit daran, die Verfügbarkeit einer entsprechenden Heizölsorte ab kommendem Jahr deutlich zu erhöhen.
Bioheizöl basiert auf dem umweltschonenden Heizöl EL schwefelarm, dem derzeit bis zu 20 Prozent verestertes Pflanzenöl, besser bekannt als Biodiesel, beigemischt ist. Solche Bioheizöle können in fast allen bestehenden Ölheizungen verwendet werden, ohne dass diese technisch umgerüstet werden müssen. Das haben mehrjährige Testreihen an Hochschulen, Forschungslabors sowie in Feldanlagen ergeben. Erste Hersteller haben ihre neuen Heizgeräte und Tanks bereits ausdrücklich für den Betrieb mit Bioheizöl freigegeben.
Wie hoch der Bioanteil eines Bioheizöls ist, lässt sich an der Produktbezeichnung ablesen. Die korrekte Bezeichnung für eine Zumischung von beispielsweise fünf bis zehn Prozent Biokomponenten lautet: Heizöl EL A Bio 10 (A steht für Alternativ). Als Kurzform wird häufig Bio 10 oder B10 verwendet. Voraussetzung für den Einsatz von Biobrennstoffen ist aus Sicht der Mineralölwirtschaft, dass diese nachhaltig produziert wurden.
Weitere Infos zu Heizölsorten und Bioheizöl unter www.oelheizung.info

Quelle: IWO, 2009

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Modern und sicher: Die Ölheizung!

BERLIN. - Ein sicherer Energievorrat für mehr als ein Jahr im eigenen Keller. Bezugsmöglichkeiten für Erdöl aus rund 30 Ländern auf vielen Wegen. Die Nutzung eines funktionierenden Wettbewerbsmarktes beim Einkauf. Dies sind nur einige Argumente, die gerade in diesen Tagen für die Ölheizung sprechen. 
Das wissen auch die Verbraucher zu schätzen. Über 30 Prozent Absatzsteigerung für Heizöl gegenüber dem Vorjahr sind Ausdruck des Vertrauens von weit mehr als sechs Millionen Kunden, bei denen die moderne Ölheizung zunehmend an Beliebtheit gewinnt.
Technisch ist die Ölheizung auf der Höhe der Zeit. Mit einer modernen Ölbrennwertheizung in Kombination mit Solartechnik können bei einer Modernisierung bis zu 40 Prozent Energie und CO2 eingespart werden. Die Kosten und Amortisationszeiten hierfür sind in den meisten Fällen deutlich niedriger, als die Neuanschaffung z.B. einer Wärmepumpe. Auch der Einsatz erneuerbarer Energien ist demnächst in Ölheizungen möglich. Erste Anlagen werden bereits mit Bioheizöl betrieben. 
Die Ölheizung leistet damit einen wichtigen Beitrag für einen gesunden Energiemix und die Versorgungssicherheit im Wärmemarkt. 
„Wir erwarten von der Politik, dass sie allen Heizsystemen im Wärmemarkt eine faire Chance gibt und Verbrauchern die Wahlfreiheit lässt. In eine Marktwirtschaft passt es nicht, dass man Kunden durch Anschluss- und Benutzungszwänge z.B. für Erdgas in eine einseitige Abhängigkeit mit erheblichen Versorgungsrisiken zwingt“ sagt Gerd Deisenhofer, der Vorsitzende des Bundesverbandes mittelständischer Mineralölunternehmen – UNITI.
Die UNITI betreut über 80 Prozent aller mittelständischen Mineralöl- und Festbrennstoffhändler in Deutschland für die Bereiche Tankstelle, Schmierstoffe und Wärmemarkt.

(Quelle: www.brennstoffspiegel.de)

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Holzbrennstoffe /Pellets

Pelletproduktion: Deutschland ist top

 Quelle: www.brennstoffspiegel.de / www.DEPV.de

BERLIN. - Auch im Jahr 2011 wurden in Deutschland europaweit wieder die meisten Holzpellets produziert. 1,86 Millionen Tonnen (Mio. t)  und damit so viel wie noch nie betrug die Jahresproduktionsmenge, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtete. Gegenüber dem Jahr 2010 (1,75 Mio. t) nahm die produzierte Menge um mehr als 100.000 t zu. Weltweit werden nur in Nordamerika (USA und Kanada) mehr Pellets hergestellt. Da am stockenden Heizungsmarkt in Deutschland zu wenige neue Pelletheizungen installiert werden, liegt der Verbrauch mit rd. 1,3 Mio. t weiter deutlich unterhalb der Erzeugung. Damit musste auch 2011 – wie schon in den Vorjahren – knapp ein Drittel der deutschen Produktion exportiert werden. Mit dem Ergebnis von rd. 1,9 Mio. t in 2011 in Deutschland wird die kontinuierliche Steigerung der Holzpelletproduktion der letzten Jahre fortgeführt. „Durch die Bereitstellung einer großen Menge an Pellets wird dem Verbraucher auch in kalten Wintern eine breite Versorgungssicherheit gewährleistet“, sagte der geschäftsführende DEPV-Vorsitzende Martin Bentele.

Moderne Festbrennstoffheizungen gefragt

Der Bestand an Festbrennstoffheizungen nimmt zum vierten Mal in Folge zu: „Im letzten Jahr sind 100.000 neue, moderne Festbrennstoffheizgeräte installiert worden“, sagt Richard Dietze, VEH-Vorstandsmitglied und Vertreter der Festbrennstoffe. Bundesweit wächst der Bestand an Festbrennstoffheizungen damit auf rund 15 Millionen. Beliebte Brennstoffe sind Holz und Braunkohlenbriketts gleichermaßen: „Der Verbrauch von Holz und Braunkohlenbriketts ist im letzten Jahr erneut gestiegen“, so Dietze. „In 2009 hat der Verbraucher circa 40.000 Tonnen mehr an Braunkohlenbriketts gekauft, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr.“ Der Bestand an Pelletheizungen nimmt in 2009 erneut zu, wenn auch weniger stark als im Vorjahr: Laut Prognose des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) steigt die Anzahl bundesweit von vorher 105.000 auf rund 125.000 Pelletheizungen. Im VEH-Gebiet stehen etwa 35 Prozent aller Pelletheizungen. Die holzreichen Länder Bayern und Baden-Württemberg beherbergen im bundesweiten Vergleich mit Abstand die meisten Pelletheizungen. Die große Beliebtheit zeigt sich auch in der Pelletproduktion, die bundesweit ein Plus von geschätzten 15 Prozent verzeichnet und auf circa 1,6 Millionen Tonnen klettert. Der Preis für eine Tonne Pellets entwickelt sich in 2009 auf moderatem Niveau mit leicht steigender Tendenz: Von 207 Euro pro Tonne im November 2008 stieg der Pelletpreis auf 224 Euro pro Tonne im Vergleichsmonat 2009; im Durchschnitt war die Tonne Pellets in diesem Jahr für 221 Euro zu haben (Quelle: Deutsches Pelletinstitut DEPI).

Ab 2010 gilt für Besitzer von Holz- und Pelletheizungen die Verordnung für kleinere und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV): Nach Februar installierte Anlagen müssen strengere Grenzwerte beispielsweise für Staub einhalten. „Moderne Holz- und Pelletheizungen erfüllen diese Grenzwerte bereits heute“, sagt Hans-Jürgen Funke.

(Quelle: www.brennstoffspiegel.de)

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Qualität von Holzpellets überzeugt Stiftung Warentest

Unabhängige Tester ermitteln überdurchschnittlich gute Werte für Marken-Holzpellets – Deutsches Pelletinstitut sieht Branchenbemühungen um Qualitätssicherung belohnt

BERLIN, 12.06.2009 – Stiftung Warentest hat aktuell Marken-Holzpellets von zehn Herstellern untersucht und die Produkte durchgängig mit dem Gesamturteil „Gut“ bewertet.* Die getesteten Pellets lieferten laut Stiftung Warentest nicht nur weitgehend CO2-neutrale und damit umweltschonende Heizwärme, sondern schnitten auch in Bezug auf die Umwelteigenschaften sehr gut ab. Es habe keinerlei Anhaltspunkte für die Verwendung unsauberer Holzreste gegeben.

Die gesamte Presseinformation können Sie unter folgendem Link aufrufen:


 PM_DEPI_Pellet-Test.pdf

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Raiffeisen-Holzhackschnitzel

Mit den Produkten „frische Waldhackschnitzel“ und „highpower-Waldhackschnitzel“ wenden wir uns speziell an Betriebe mit großen Heizungsanlagen. Diese Produkte zeichnen sich durch ihre hohe Qualität aus. Wir verzichten auf die Verwendung von Alt- oder Abfallholz, sondern verarbeiten durchgängig reines Waldholz.

Frische Waldhackschnitzel kommen direkt aus dem Wald (G30, W50 nach Ö-Norm)
highpower-Waldhackschnitzel (reine Waldhackschnitzel) sind lagerfähig und weisen einen hohen Heizwert auf. (G30, W30 nach Ö-Norm)

„Aus der Region – für die Region“, dies bedeutet, dass nachhaltig nachwachsende Rohstoffe aus der Region verwendet werden. Das garantiert kurze Transportwege und eine schnelle Lieferung.

Für eine emissionsarme Verbrennung ist es unabdingbar, dass kein Abfallholz, verschmutztes, morsches oder zu nasses Holz verwendet wird.

Der Heizwert von Holzhackschnitzeln ist im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, nicht konstant. Er hängt von der Holzsorte und dem Wassergehalt ab. Je höher der Wassergehalt ist, desto geringer ist der Heizwert.

Vorteile von Hackschnitzeln:

  • Hackschnitzel sind ein heimischer Brennstoff

  • krisensicher (im Vergleich zum Rohölmarkt)

  • sauberes Holz verbrennt praktisch schwefelarm und kann eine nahezu ausgeglichene CO2-Bilanz vorweisen

  • gute Brenneigenschaften durch hohe Holzqualität

  • für automatische Verbrennung geeignet*

*Hackschnitzelfeuerungsanlagen sind heute ausgereift und sind im Heizkomfort den Öl- und Gasfeuerungen gleichzusetzen.

Holzhackschnitzel werden nach der Ö-Norm M7133 (Österreichische Norm) qualifiziert.
Grenzwerte und Bedingungen für die Zuordnung zu den österreichischen Hackgutklassen:

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weitere Energiethemen

Personal-Förderung und -Qualifizierung stehen im Vordergrund

Der Fachbereich Raiffeisen-Energie setzt auf Nachwuchsförderung und Qualifizierung des Energie-Personals. „Es ist einfach wichtig, dass unsere Mitarbeiter bestens gerüstet sind. Das stärkt die Motivation und kommt unseren Kunden zu Gute“ – so die einhellige Meinung im Raiffeisen Energie-Arbeitskreis. Gerade die junge Generation möchte sich fortbilden, sich Wissen aneignen um bestens für das tägliche Geschäft gerüstet zu sein.

Eigens für diesen Qualifizierungsbedarf wurden für Arbeitnehmer der Energiebranche zertifizierte Ausbildungsgänge entwickelt, die nach erfolgreicher Prüfung mit dem Abschluss Energiekaufmann oder – darauf aufbaünd – dem Energiefachwirt enden.

Heutzutage ist es einfach unerlässlich, dass Kunden hinreichend informiert und beraten werden. Einfach nur Energie zu verkaufen reicht schon lange nicht mehr aus. Kunden wollen Hintergrundinformationen, Alternativvorschläge und fachkundige Beratung.

In den Lehrgängen, mit denen Raiffeisen bundesweit vor allem jüngeres Energiepersonal anspricht, werden vertiefende Fachkenntnisse rund um Energie, wie Mineralöl, Treibstoff, Gase, Schmierstoffe vermittelt. Darüber erhalten die Lehrgangsteilnehmer ein tiefer gehendes Wissen um erneürbare Energien und Technikfragen sowie betriebswirtschaftliche Grundlagen und Grundlagen zur Kundenorientierung und –beratung.

Das Qualifizierungskonzept geht auf. Die Absolventen der Lehrgänge fühlen sich gut gerüstet für das Energie-Geschäft und fühlen sich bestens vorbereitet für die qualifizierte und individülle Kundenberatung.

In diesem Jahr schlossen bereits rund 40 Energieverkäufer die Lehrgänge mit der Abschlussprüfung zum Energiekaufmann oder Energiefachwirt ab. Diese Entwicklung ist erfreulich und lässt darauf schließen, dass die Beratung und Kundenbetreuung im Energiesektor immer problemorientierter und kompetenter wird, und damit Energiekunden deutlich profitieren werden.

Pelletbranche trotzt der Wirtschaftskrise

BERLIN. - Die deutsche Pelletbranche ist trotz der Wirtschaftskrise optimistisch für das Jahr 2009. Im Januar und Februar hat sich die starke Nachfrage aus dem Vorjahr fortgesetzt, so dass die Heizungsverkäufer zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und von einem weiteren Anstieg ausgehen.
Nach der Fachmesse ISH (10.-14.03. in Frankfurt) ziehen die Aussteller ein ebenso positives Fazit, denn viele der über 200.000 Besucher waren bereits mit konkreten Kaufabsichten unterwegs. Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts, begründet diese stabile Entwicklung folgendermaßen: „Angesichts der aktuellen, unsicheren Wirtschaftslage setzen die Verbraucher vorwiegend auf Investitionen in das eigene Heim, wie die Erneuerung der Heizung. Eine solche Anlage schafft einen erkennbaren Mehrwert und wird als zukunftssicher betrachtet.“ 
Auch die Unternehmen bestätigen diese Tendenz: „Wir sind überzeugt, dass sich Verbraucher gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für Investitionen entscheiden, die sich dauerhaft bezahlt machen. Das Heizen mit Pellets schafft nicht nur Unabhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen, sondern hat zusätzlich einen positiven Effekt auf die Umwelt und nicht zuletzt auf das persönliche Umfeld“, sagt Ludwig Gerstlauer, Leiter Vertrieb und Marketing von Windhager Zentralheizung. Eine solche Anlageentscheidung senke mittelfristig die Kosten und erhöhe langfristig den Wert des Eigenheims.
Diese positive Entwicklung ist jedoch nicht auf den privaten Wohnbau begrenzt. „Auch im gewerblichen und kommunalen Bereich ist eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Pelletheizungen zu verzeichnen“, betont Christian Endler, Geschäftsführer des Heizungsherstellers KWB. Besonders Kommunen erneuerten mit Mitteln aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung momentan ihre Infrastruktur und dabei auch die Wärmeversorgung. „Wir hatten bei der ISH hierzu sehr viele konkrete Kontakte mit Planern“, sagte Endler und erwartet für dieses Jahr einen deutlichen Schub für größere Pelletanlagen.
Angesichts dieser Vorzeichen demonstriert die Pelletbranche Zuversicht für das laufende Jahr. Christiane Wodtke, geschäftsführende Gesellschafterin der Wodtke GmbH, betont: „In jeder Krise stecken auch Chancen. Die deutsche Wirtschaft verfügt über exzellentes technisches Wissen, hohe Leistungsbereitschaft und Kreativität. Dies gilt für die Branche der erneuerbaren Energien als Ganzes und für die Pelletbranche im Speziellen.“ Holzpellets seien ein modernes, zukunftsfähiges Produkt, das zudem unabhängig von endlichen Rohstoffen mache. „In Zeiten der Klimaveränderung muss ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen angestrebt werden“, fügt Wodtke hinzu. Der Klimaschutz steht auch bei Maßnahmen der Bundesregierung im Vordergrund, die mit verschiedenen Förderungsmöglichkeiten gute Voraussetzungen für eine weitere Verbreitung des umweltfreundlichen Energieträgers geschaffen hat.

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Pressemitteilung Trierischer Volksfreund

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Pressebericht Solinger Morgenpost

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Pressemitteilung Alsfelder Allgemeine

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Novellierung 1. BImSchV am 22.03.2010 in Kraft getreten

Berlin 22.3.2010 Mit heutigem Datum tritt die 1. Stufe der novellierten Verordnung über mittlere und kleine Feuerungsanlagen (1.BImSchV) in Kraft. Die Regelung stellt im Sinne der Luftreinhaltung strenge Anforderungen an das Emissionsverhalten, auch von Pelletkesseln und –öfen, die für alle ab dem heutigen Tag in Betrieb genommenen Anlagen Gültigkeit haben. Für den Feinstaubausstoß sind die Grenzwerte der 1.Stufe in der anhängenden Tabelle aufgeführt. Ab dem 1.1.2015 in Betrieb genommene Anlagen müssen dann in einer ab diesem Datum geltenden 2.Stufe noch strengere Grenzwerte einhalten.

Für Anlagen, die vor dem 22.03.2010 in Betrieb genommen wurden, gelten  längere Übergangsfristen. Ein zwischen dem 1.1.1995 und dem 31.12.2004 installierter Pelletkessel muss die 1.Stufe erst ab dem 1.1.2019 einhalten. Der Großteil der in Deutschland betriebenen Pelletfeuerungen dürfte zwischen dem 1.1.2005 und dem 22.3.2010 in Betrieb genommen worden sein. Für diese Anlagen sind die Werte der 1. Stufe erst ab dem 1.1.2025 verpflichtend einzuhalten.

Für Pelletkessel werden die Übergangsfristen vom Bezirksschornsteinfegermeister im Rahmen einer Feuerstättenschau bis spätestens zum 31.12.2011 eingestuft. Bis dahin gelten die bisher bereits gültigen Feinstaubgrenzwerte der 1.BImSchV von 0,15 g/m³ Abluft.

Pelletkessel werden künftig die Feinstaubgrenzwerte in einer Praxismessung nachweisen müssen. Diese wird vom Schornsteinfeger abgenommen. Allerdings gibt es hier eine Übergangsfrist. Die Messungen werden frühestens ein halbes Jahr nach der Bestätigung eines geeigneten Verfahrens (das momentan noch nicht vorliegt) durchgeführt.

Anforderung für Neuanlagen

1.Stufe ab 22.3.2010

2.Stufe ab 1.1.2015

 

Staub g/m³

Staub g/m³

Pelletkessel

0,06

0,02

Pelletofen luftgeführt

0,05

0,03

Pelletofen wassergeführt

0,03

0,02

Weitere Informationen zum Thema finden Sie beim Bundesumweltministerium
sowie beim
Umweltbundesamt. 

(Quelle: www.depv.de, Deutscher Energieholz und Pellet-Verband e.V.)

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Wärmemarkt: Energieeffizienz steigern

Um Brennstoffkosten zu sparen, ist energieeffizientes Heizen der richtige Weg. Und das Potenzial ist groß: Laut Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) entsprechen aktuell nur 13 Prozent der Heizungsanlagen in punkto Effizienz dem Stand der Technik. So kann der Brennstoffverbrauch mit der Installation einer Öl-Brennwertheizung um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Auch der Einsatz des schwefelarmen Heizöl mindert den Verbrauch: Aufgrund des sehr geringen Schwefelanteils von maximal 50 mg/kg (~ 0,005 Prozent) fallen weniger Schadstoffemissionen oder Rußablagerungen an. Das schont die Umwelt – und führt dank einer saubereren Heizanlage auch zu einem geringeren Verbrauch. Daher soll HEL schwefelarm nach dem Willen des Gesetzgebers Marktstandard werden, weshalb er dem Brennstoff seit Jahresanfang eine steuerliche Bevorzugung gewährt. „Die Unternehmen verkaufen zunehmend schwefelarmes Heizöl, im Verbandsdurchschnitt liegt der Absatz jetzt bei circa zehn Prozent“, sagt der VEH-Geschäftsführer. Da jedoch noch nicht alle Raffinerien HEL schwefelarm anbieten, gibt es große regionale Schwankungen. So werden im Südwesten erst ab Mitte bis Ende 2010 die Produktqualitäten umgestellt. Ebenfalls im Sinne von Klimaschutz und Ressourcenschonung arbeitet die Industrie weiter an der Entwicklung innovativer Brennstoffe: Beste Perspektiven bietet das Bioheizöl, eine Mischung aus HEL schwefelarm und Biokomponenten, in der Regel Biodiesel. Die Beimischung variiert zwischen fünf und zwanzig Prozent. „Bioheizöl ist ein vielversprechendes Produkt, weil erneuerbare Komponenten eingebunden werden, wie es die Gesetzgebung erfordert“, so Funke. So können die im Rahmen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) ab 1.1.2010 in Baden-Württemberg für den Altbau in Kraft tretenden Vorschriften problemlos durch die Kombination der Öl-Brennwerttechnik mit regenerativer Energie, z.B. einer Solarthermieanlage, oder durch die Verwendung von Bioheizöl erfüllt werden.

(Quelle: www.brennstoffspiegel.de)

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Photovoltaik

Dass die Stromgewinnung aus Photovoltaikanlagen umweltschonend ist, ist im Allgemeinen bekannt. Aber wie funktioniert Photovoltaik und welchen Nutzen kann man daraus ziehen?

Solarzellen

Silizium ist fast uneingeschränkt verfügbar und ist der Hauptbestandteil von Solarzellen.

Durch Lichteinstrahlung auf die Solarzellen fließt elektrischer Gleichstrom. Dieser Vorgang verursacht jedoch keine Geräusche und auch keinen Geruch.

Die Herstellung von Solarzellen verbraucht selbstverständlich Energie. Allerdings ist diese aufgewendete Energie nach durchschnittlich 4 Jahren ausgeglichen und dann liefern die Zellen bis über 20 Jahre lang reine Energiegewinne.

So funktioniert dann Photovoltaik

Mehrere Solarzellen werden in Module zusammengefasst, aus denen dann ein Solargenerator gebaut wird. Dieser Solargenerator wandelt dann das Sonnenlicht in Gleichstrom um. Durch einen Wechselrichter wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist.

Die Leistung von Solargeneratoren wird in kWp (Kilowatt peak) angegeben. Sie bezieht sich auf die maximal erreichbare Leistung unter den sogenannten Standard-Testbedingungen*. Übliche Solargeneratoren benötigen eine Fläche von ca. 8 qm pro kWp.

*Genormte Bedingungen für die Ermittlung der Nennleistung eines PV-Moduls im Labor. Hierzu gehört die Bestrahlungsstärke (Globalstrahlung) von 1.000 W/m2 bei senkrechtem Lichteinfall, die Zellentemperatur von 25 °C und das Strahlungsspektrum entsprechend AM (Air Mass) 1,5. Steht die Sonne am Äquator im Zenit, dann beträgt das Strahlungsspektrum AM 1,0. Für Europa wird ein AM von 1,5 als Jahresmittelwert zugrunde gelegt.

Nutzen / Vergütung

Die Höhe der Einspeisevergütung ist durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) festgelegt und somit staatlich garantiert. Die Vergütung ist für das Jahr der Inbetriebnahme sowie die folgenden 20 Jahre garantiert.

Solarstromvergütungen ab 2009 im Überblick
(Quelle: www.SFV.de)

Vergütungssätze für Solarstromanlagen, die nach dem 31.12.2008 in Betrieb genommen werden

Der Deutsche Bundestag hat am 6.6.08 die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetz beschlossen.
Für Anlagen, die nach dem 31.12.2008 ans öffentliche Netz angeschlossen werden, wird die Vergütung gesenkt.

Solarstromvergütung in Cent/kWh (Angaben ohne Gewähr)

Jahr

bis 30 kW

30-100 kW

100-1000 kW

ab 1 MW

Freifläche

2009

43,01

40,91

39,58

33,00

31,94

2010*

39,57

37,64

35,62

29,7

28,75

2011*

36,01

34,25

32,42

27,03

26,16


Die Solarstromvergütungen werden im Inbetriebnahmejahr festgelegt und jeweils für die Dauer von 20 Jahren ohne Berücksichtigung des Inbetriebnahmejahres gezahlt.

*) Anpassungen (siehe unten) können zur Veränderung der Vergütungssätze führen.

Erläuterungen:

Vergütung für Anlagen, die 2009 in Betrieb genommen werden

Im Jahr 2009 werden die Vergütungssätze im Vergleich zum Jahr 2008 zunächst um ca. 8 % gesenkt (bei Anlagen über 1000 kW um 25 %).

  • bis 30 kW: 43,01 Cent/kWh

  • 30 - 100 kW: 40,91 Cent/kWh

  • 100 kW - 1 MW: 39,58 Cent/kWh

  • über 1 MW: 33,0 Cent/kWh

  • Freilandanlagen: 31,94 Cent/kWh

Der Bonus von 5 Cent / kWh für Anlagen, die an Fassaden angebracht sind, wurde gestrichen.

Degression:

Für Anlagen bis einschließlich einer Leistung von 100 Kilowatt wird die Vergütung im Jahr 2010 um 8,0 Prozent und ab dem Jahr 2011 um 9,0 Prozent gesenkt.

Für Anlagen ab einer Leistung von 100 Kilowatt wird die Vergütung im Jahr 2010 um 10 Prozent und ab dem Jahr 2011 um 9,0 Prozent gesenkt.

Die Vergütungssätze werden jeweils auf 2 Stellen hinter dem Komma gerundet.

Anpassungen:

Die Degressionen erhöhen sich um 1,0 Prozentpunkt, sobald die Leistung der bei der Bundesnetzagentur zum 30. September des Vorjahres innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate registrierten Anlagen
(1) im Jahr 2009: 1500 Megawatt,
(2) im Jahr 2010: 1700 Megawatt und
(3) im Jahr 2011: 1900 Megawatt
übersteigt;

Die Degressionen verringern sich um 1,0 Prozentpunkt, sobald die Leistung der bei der Bundesnetzagentur zum 30. September des Vorjahres innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate registrierten Anlagen
(1) im Jahr 2009: 1000 Megawatt,
(2) im Jahr 2010: 1100 Megawatt und
(3) im Jahr 2011: 1200 Megawatt
unterschreitet.

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Wärmepumpen – ein Spiel mit dem Feuer?

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, die Heizkosten besser in den Griff zu bekommen. Wer allerdings plant, eine Wärmepumpe als alleinige Heizung zu nutzen, spielt mit dem Feuer. Denn langfristig setzt man damit auf Stromenergie, und dies bedeutet, ein großes Vertrauen in seinen Energieversorger zu haben, dass die kostengünstigen Tarife tatsächlich auch langfristig gewährt werden. So haben manche Hausbesitzer in der Vergangenheit buchstäblich dumm aus dem Fenster geschaut, als die Stromtarife teilweise bis zu 26 % erhöht wurden. Ein weiterer Knackpunkt: wer eine Wärmepumpe betreibt, kann den Stromanbieter nicht so ohne weiteres wechseln. Es bleibt da lediglich die Lösung, einen anderen Tarif bei seinem Anbieter zu wählen.

Nur hervorragend geplante Wärmepumpen, idealerweise genutzt in gut gedämmten Passivhäusern, können als Heizquelle sinnvoll sein. In der Regel jedoch werden viele Wärmepumpen nicht exakt geplant und sogar dort eingebaut, wo sie nicht hingehören. Damit leistet sie dann nicht genug und schnell wird aus der Wärmepumpe eine elektrische Direktheizung.

Wer jedoch eine Wärmepumpe betreiben will, sollte das Risiko streuen und eine Kombination aus mehreren Energieträgern (z.B. Öl, Pellets, Sonne, etc.) nutzen.

Seit Beginn 2008 werden Wärmepumpen BAFA gefördert. Allerdings wurden seither viele Feldtests durchgeführt und die belegen, dass Wärmepumpen die einzigen gängigen Wärmeerzeuger sind, die besondere Rahmenbedingungen zur bestimmungsgemäßen Funktion benötigen. Wer die nicht gewährleisten kann, sollte keine Wärmepumpe einsetzen. Nur wer die Bedingungen gewährleisten kann (niedrige Vorlauftemperaturen des Wärmeverteilsystems), hat dann eine wirkliche Alternative zu Systemen mit Sonnenwärme oder Holzpellets.

Wer also für sein Zuhause eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösung sucht, sollte sich allen Alternativen öffnen und genau abwägen.

Fakt ist, dass moderne Heiztechnik mit Holzpellets, insbesondere, wenn sie noch mit einer Solaranlaage kombiniert wird, eine maximale Energieeffizienz bietet. Holzpellets, als nachwachsender Rohstoff, müssen nicht teuer importiert werden. Und auch die Sonnenenergie in Deutschland ist ausreichend für eine effektive Gewinnung von Strom.

Aber auch Betreiber von Ölheizungen können richtig sparen. Bei Nutzung moderner Brennwerttechnik (Energieausnutzung von fast 100 %) können bis zu 30 % Kosten gegenüber einer Altanlage eingespart werden und in Kombination mit Solarenergie sogar bis zu 40 %. Ebenso wird mit einer modernen Ölheizung die Umwelt geschont; der Schadstoffausstoß verringert sich im Vergleich zu Altanlagen um bis zu 50 %.

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Der Energiepass

Nach monatelangem Streit hat sich die Bundesregierung geeinigt. Mit der neuen EnEV 2007 wird auch der Energieausweis für den Bestand von Wohn- und Nichtwohngebäuden Pflicht. Hausbesitzer müssen nun bei Vermietung oder Verkauf von Immobilien einen Energieausweis vorlegen.

Das Bundeskabinett hat am 27.06.2007 den Maßgaben des Bundesrates zur Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) zugestimmt und somit die EnEV 2007 beschlossen.

Die wesentlichen Maßgaben sind:

  • Die Fristen zur Einführung von Energieausweisen werden um 6 Monate verschoben. Danach sind die ersten Energieausweise ab dem 01.07.2008 verpflichtend auszustellen.
  • Die von der Bundesregierung geplanten Regelungen zur eingeschränkten Wahlfreiheit von bedarfs- oder verbrauchsbasierten Energieausweisen bleiben bestehen.
    Allerdings ist es bis zum 01.10.2008 zulässig, für alle Gebäude frei zwischen bedarfs- und verbrauchsbasierten Energieausweisen zu wählen.
  • Die Regelungen zur Ausstellungsberechtigung wurden ausgeweitet. Für die Ausstellung von Energieausweisen sollen auch nach Landesrecht berechtigte Personen zugelassen werden. Zudem wurde die Gruppe der ausstellungsberechtigten Handwerker und Techniker erweitert.

Die Verordnung wird voraussichtlich im Juli im Bundesanzeiger veröffentlicht werden und tritt dann am 01.10.2007 in Kraft.

Nach Inkrafttreten der Novelle rechnet man im ersten Jahr mit schätzungsweise über 2 Mio. Ausweisen, die es auszustellen gilt - allein diese Zahl zeigt nicht nur das wirtschaftliche Potenzial, sondern ist Grund genug, sich rechtzeitig zu informieren und vorzubereiten!

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