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Zahlen/Daten/FaktenKlimaschutzerklärung der Mineralölwirtschaft belegt: Effizienz von Ölheizungen hoch wie nieQuelle: www.iwo.deDer durchschnittliche Jahresnutzungsgrad der Ölheizungen in Deutschland hat mit 87,4 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Ein weiteres Indiz für die gestiegene Effizienz: Bei etwa gleichbleibender Anzahl an Ölheizungen hat sich der Heizölverbrauch in den letzten 20 Jahren halbiert.
Ölheizungen in Deutschland haben einen durchschnittlichen Jahresnutzungsgrad von 87,4 Prozent. Das geht aus der jüngsten Auswertung zur Klimaschutzerklärung der deutschen Mineralölwirtschaft für den Wärmemarkt hervor. Der Jahresnutzungsgrad gibt an, wie viel der eingesetzten Energie im Jahresdurchschnitt in tatsächlich nutzbare Heizwärme umgewandelt wird. Betrachtet man den Ölheizungsbestand sowie den Heizölverbrauch über einen längeren Zeitraum, wird die Effizienzsteigerung deutlich: Seit 1993 gibt es laut Statistik des Schornsteinfegerhandwerks konstant rund sechs Millionen Ölheizungen in Deutschland. Der Heizölverbrauch ging im selben Zeitraum um fast die Hälfte zurück. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat der Austausch veralteter Heiztechnik gegen effizientere Ölheiztechnik. Ein Öl-Brennwertgerät verbraucht beispielsweise bis zu 30 Prozent weniger Energie als ein alter Standardkessel. Auch die Kombination moderner Ölheiztechnik mit Solarthermie trägt zum gesunkenen Heizölverbrauch bei. Denn in den vergangenen Jahren wurde etwa jede zweite neue Öl-Brennwertheizung zusammen mit einer Solaranlage installiert. Einen so hohen Anteil erreicht kaum ein anderes Heizsystem. 3 Prozent weniger Mineralöl
Der Mineralölverbrauch betrug im abgelaufenen Jahr 4.549 PJ (155,2 Mio. t SKE) und sank damit auf das niedrigste Niveau seit 1990. Gegenüber dem Vorjahr verminderte sich der Verbrauch um 3 Prozent. Zuwächse ergaben sich ausschließlich beim Diesel, dessen Absatz konjunkturbedingt um 2 Prozent anstieg. Otto- und Flugkraftstoffe lagen dagegen leicht im Minus. Besonders stark stockte die Nachfrage nach Heizöl. Der Absatz an leichtem Heizöl lag um 15 Prozent unter dem des Vorjahres und beim schweren Heizöl gab es ein Minus von 3 Prozent. Neben der milden Witterung sorgten insbesondere der kräftige Preisauftrieb im Jahresverlauf für Kaufzurückhaltung bei den Verbrauchern. |
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